Der Verlust - 1985 fertig
Was passiert, wenn wir einen lieben Menschen oder ein geliebtes Tier verloren haben?
Wie wir alle wissen, es gibt verschiedene Arten zu sterben oder korrekter, den physischen Körper zu verlassen. Aber wie sich der Übergang auch immer gestalten mag, der Mensch durchläuft eindeutig eine physiologische und chemische Veränderung. Mit dem einsetzten des Todes wird der Geistkörper von einer ätherischen Hülle bzw .von seinem Körperduplikat umschlossen. Darin hält sich der Geist für einige Zeit auf, bevor er die Hülle ablegt. Dies geschieht im Augenblick, indem der Geist den physischen Körper verlässt. Sobald der Geist den Ätherkörper verlassen hat, übernimmt der Astralkörper die Führung. In dieser astralen Form kann der Geist sprudelnd von Energie in die Astralwelt vordringen. Auf welcher Art und Weise der Tod auch immer eintreten mag, dieser Prozess ist immer der gleiche.
Geistwesen haben beschrieben, wie normal sie sich beim Eintritt des Todes fühlten; manche merkten nicht einmal, dass sie gestorben waren. Viele Menschen glauben, der Tod wäre etwas schreckliches und mit Schmerzen verbunden. Doch der sterbende fühlt keine Schmerzen. Ganz im Gegenteil. Er fühlt sich sicher und befreit von aller Qual.
Die Trauer
Unsere erste Reaktion auf jede Art von Verlusterfahrung ist gewöhnlich ein tiefer Schock. Wir wollen es nicht wahrhaben, was passiert ist. Nach einiger Zeit begreifen wir, dass wir etwas verloren haben und nicht wieder bekommen können. Dann empfinden wir Trauer, Zorn, Wut, Einsamkeit, Verzweiflung, Schuldgefühle. Die Gefühle fahren so zu sagen Achterbahn. Manchmal glauben wir, unsere Trauer würde nie aufhören, und wir fallen in ein tiefes Loch. Viele sind es nicht gewohnt über ihre Gefühle zu sprechen und schweigen. Wir verschließen unsere Gedanken, ziehen uns zurück und es können Krankheiten auftreten.
Wir tun alles erdenkliche um unseren Schmerz zu leugnen und ihn so schnell wie möglich wieder los zu werden. Als nächstes versuchen wir, unser Problem mit Vernunft hin zu bekommen. Unsere Gesellschaft bietet sehr wenig, wenn es darum geht zu verstehen, welche Auswirkungen der Tod eines geliebten Menschen für uns bedeutet. Wir lassen im Einzelnen uns nicht einmal genügend Zeit zu trauern. Wir stürzen uns in Stresssituationen um so den Schmerz ein wenig zu vergessen.
Doch kommen wir nach einen Arbeitstag wieder nach Hause zurück, packt uns die Trauer immer und immer wieder.
Trauern ist ein ganz normaler Prozess, der zu Leben dazu gehört.
Das heißt: Man braucht Zeit um loslassen zu können. Wir müssen uns gestatten, den Trauerprozess zu durchleben und abzuschließen. Normalerweise gliedern wir uns schnell wieder in die alte gewohnte Tagesordnung ein. Doch wie können wir mit unseren Kummer fertig werden?
Ich hoffe aus tiefsten Herzen dir dabei zur Seite stehen zu können. Ich werde dir Wege zeigen, wie du deine Trauer unter einen spirituellen Aspekt sehen lernen kannst.
Der Trauer entgehst du nur, wenn du dich mit dem Leben und der Liebe verschließt. Trauer ist zutiefst etwas menschliches. Die Trauer empfindet jeder von uns anders. Der eine leidet großen Kummer, weiß nicht mehr ein noch aus, fällt in ein tiefes Loch, dem anderen fällt es leichter. Das ist normal.
Einen lieben Menschen Lebewohl zu sagen ist der erste Schritt, mit dem wir uns eingestehen, dass wir einen Verlust erlitten haben. Viele von uns weigern sich diesen Schritt zu vollziehen, weil sie glauben, dass dieser Mensch ganz aus dem Leben verschwunden ist. Man hat keine Möglichkeit mehr noch einmal mit den gestorbenen sich zu unterhalten. Der Abschied macht uns aber deutlich, dass dieser Mensch nur die Hülle abgegeben hat und das Materielle nicht mehr vorhanden ist.
Es ist nie leicht von etwas Abschied zu nehmen, doch leider unumgänglich. Es gibt viele Augenblicke im Leben, wo wir mit einen Kapitel abschließen müssen. Den damit verbundenen Kummer müssen wir zulassen, damit wir ihn spüren können. Wir sollen akzeptieren, dass wir etwas verloren haben.
Haben wir den Verlust akzeptiert beginnt der Heilungsprozess. Trauern wir nicht, bleiben wir an diesen Punkt kleben und schleppen dieses ungelöste Problem als seelischen Ballast mit uns herum. Verarbeiten wir unser Kummer nicht, wird er unser weiteres Leben beeinflussen. Wir verlagern sozusagen unseren Schmerz in eine tiefere Schicht.
Kommt man allein nicht mehr zurecht, oder man hat nur wenig Freunde, Bekannte mit denen man über seine wirklichen Gefühle reden kann, dann bleibt nur der Weg zum Psychologen. Scheue dich nicht einen solchen Arzt auf zu suchen. Die Trauer muss verarbeitet werden. Aber tief im Herzen denke und glaube daran:
Unsere gestorbenen sind viel lebendiger als du glaubst. Sie sind bei den Beerdigungen dabei, sie wissen was mit dir passiert. Es ist auch nicht wichtig, wenn du nicht bei der Beerdigung dabei gewesen bist. Man trauert mit dem Herzen und nicht in schwarzen Anzügen.Ebenso ist das Verabschieden. Manches mal hat man keine Möglichkeit sich von dem gestorbenen zu verabschieden und man macht sich Vorwürfe. Aber es ist nicht sinnvoll, sich einer solchen Qual aus zu setzen. Denn der gestorbene weiß, dass du an ihn gedacht hast und in Zukunft auch an ihn denkst. Man muss nicht neben einen leblosen Körper sitzen um Abschied zu nehmen. Jeder gestorbener hat Verständnis dafür warum du dich nicht verabschieden konntest. Ob man in der Arbeit war, zu spät das Krankenhaus erreicht hat oder einfach Angst hatte einen Toten zu betrachten. der gestorbene nimmt es niemanden übel. Du verabschiedest dich im Herzen und das ist dem gestorbenen wichtig. Sagt man dir was anderes, ist es nur ein gesellschaftliches Unterfangen und mehr nicht. Der gestorbene weiß genau wie es um dir bestimmt ist, und versucht auf verschiedensten Arten sich bei dir zu melden. Siehe Zeichen
Du kannst mit den Gestorbenen reden und ihnen alles erzählen was du am Tages erlebt hast. Sie hören dir immer zu und sind immer bei dir. Sie wollen Teil haben an unserem Leben, deshalb rede mit ihnen und schicke ihnen Licht und Liebe.